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Dr. med. Petra Zieriacks
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Das Küken und die Hunde



Ein Küken läuft ganz alleine rum. Es heißt Violetta und ist erst eine Woche

alt. Violetta hat sich verlaufen und findet nicht mehr zurück. ?Mama? Papa?

Wo seid ihr denn alle hin? Ich bin müde und will nach Hause!?, schreit

Violetta mit trauriger Stimme, doch keiner antwortet.

Sie setzt sich auf einen Stein und weint. ?Ich will nach Hause!?, schluchzte

sie. Warum wollte sie auch unbedingt hier hin und hat keinen gefragt?

Warum ist sie einfach weggelaufen? ?Mama, ich habe Angst!? Auf einmal

kommen zwei kleine Hunde angelaufen. ?Hey Schnuffi, sieh mal, ein

Küken! Komm, das holen wir uns!?, ruft Filou. ?Du von links, ich von

rechts?, flüstert Schnuffi zu Filou. Als sie angreifen wollen, kommt ihre

große Schwester Many angelaufen.

?Was macht ihr da, ihr kleinen Rabauken? Euer Freund Karlchen ist da und

will das ihr kommt!? ?Man Many, wir wollten gerade dieses kleine Küken

hier jagen!? ?Küken isst man nicht! Hey was ist denn mit dir los, kleines

Küken? Geht es dir nicht gut??, sagt Many, die bemerkt hatte, dass Violetta

weinte. Aber Violetta antwortet nicht. Sie weint und weint. Many geht auf

sie zu und tröstet sie. ?Willst du uns nicht sagen, was passiert ist? Wir

können dir doch vielleicht helfen!? Und so erzählt Violetta, dass sie sich

verlaufen hatte.

?Weißt du denn vielleicht, wo das ungefähr war??, fragt Schnuffi

mitfühlend. Aber Violetta schüttelt den Kopf. Jetzt ist Stille. Bis Filou was

sagt: ?Dann bleibst du halt bei uns!? ?Aber wir dürfen doch keine Fremden

mit nach Hause nehmen!?, erwidere Schnuffi. ?Vielleicht macht Mama ja

eine Ausnahme?, hofft Filou.

Also gehen sie runter zur Mutter. Die drei versuchen, sie zu überzeugen.

Und das klappt sogar! ?Aber nur für eine Woche! Dann kommt Papa wieder

und der würde sauer sein, so ein Küken zu Hause zu haben! Okay?? Die

Kinder sind einverstanden und sagen zu Violetta: ?Keine Sorge, bis dahin,

haben wir deine Mama und dein Papa gefunden.?

So gehen sie jeden Tag auf die Suche nach den Eltern von Violetta. Aber

nichts. ?In eine Stunde kommt Papa, wir müssen dich verstecken! Papa wird

nie einverstanden sein?, meint Filou. ?Womit werde ich nie einverstanden

sein?? Vater kommt rein uns sieht das Küken. ?Was tut das Küken hier?

Raus mit dir, aber sofort!? ?Aber Papa, das ist Violetta, sie hat ihre Eltern

verloren! Bitte Papa, können wir sie behalten??, flehen die Kinder ihn an.

?Auf keinen Fall! Wie steh ich dann da? Komm, raus mit dir!? Der Vater

versucht Violetta zu fangen. Doch die läuft weg, in den Wald rein. Filou

hinterher. ?Du darfst sie nicht töten, sie ist meine Freundin! Und wenn du

das tust, will ich auch nicht mehr leben!? Natürlich gibt der Vater durch

Filous Worte auf. ?Bringt sie weg hier, ich lasse sie in Ruhe und ihr sucht

ihr ein Zuhause bei ihren Artgenossen! Und zwar so in einer Woche!? Also

gehen Many, Filou und Schnuffi mit Violetta und suchen Tage und Nächte

ihre Eltern. Am siebten und letzten Tag sagt Violetta: ?Hier, hier war ich

schon mal!? Erleichterung bei allen. ?Jetzt weiß ich, wohin!? Violetta läuft

voraus und findet ihre Familie und Freunde.

Violetta freute sich so und umarmt jeden. Als die Hunde ankommen, laufen

alle Hühner und Küken weg. ?Stopp! Nicht weglaufen, das sind meine

Freunde! Sie haben mich hierher gebracht! Und ich will, dass ihr euch auch

mit ihnen versteht, die sind nämlich ganz lieb.? Die Hühner kommen alle

ein Stück näher. Als Beweis, dass Many und die anderen alle lieb sind,

umarmt sie sie. ?Seht ihr, sie sind meine Retter und sind total nett!? Alle

anderen Küken kommen jetzt auch und freunden sich mit den Hunden an.

Als auch der Rest kommt und alle sich vorgestellt haben, wird ein Fest

gemacht für die Hunde und für Violetta.

?Auf meine Retter! Danke an euch!?, ruft Violetta und erhebt ihr Glas. So

wird gefeiert bis tief in die Nacht.

?Wir müssen jetzt gehen, sonst ist unser Vater noch mehr sauer auf uns?,

ruft Schnuffi. ?Aber ihr besucht mich doch noch mal oder??, fragt Violetta.

?Logisch!?, antwortet Filou. Sie umarmen sich und trennen sich. Und von

da an sind Hühner und Hunde Freunde!

Mona Locht

12 Jahre alt, aus Kettenis in Belgien. Mona mag Tanzen, Musik, Freunde und Tiere

Letztes Änderungsdatum: 23.01.2015