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Dr. med. Petra Zieriacks
Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Naturheilverfahren
Akupunktur

kinder-und jugendgynäkologische
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51465 Bergisch Gladbach

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Was müssen Sie nach einem Zeckenstich

tun ?


Sommerzeit - Zeckenzeit


  • Entfernen Sie die Zecke so schnell wie möglich. Am besten geeignet sind spezielle Zeckenpinzetten oder Zeckenkarten. Falls Sie keine zur Hand haben, können Sie die Zecke auch mit dem Fingernagel entfernen.
  • Ziehen Sie die Zecke langsam aus der Haut heraus- ohne Drehen oder Vorbehandlung. Falls die Zecke bereits voll gesaugt ist, vermeiden Sie das Quetschen des Körpers.Falls ein Rest des Stechapparates oder der Kopf in der Haut verbleibt, können Sie ihn mit einer sterilen Nadel entfernen oder auch am nächsten Tag von einem Arzt entfernen lassen. Das Infektionsrisiko erhöht sich damit nicht
  • Suchen Sie den Körper und vor allem auch den Kopf nach weiteren Zecken ab.
  • Beobachten Sie die Haut in der Umgebung der Einstichstelle 6 Wochen lang. Eine anfängliche Rötung durch die Zeckenspeichelstoffe bildet sich innerhalb einiger Tage zurück. Tritt danach erneut eine Rötung auf oder vergrößert sich die anfängliche Rötung, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es kann sich um die Frühmanifestation der Lyme-Borreliose, das Erythema migrans handeln.
  • Bei einer typischen Hautentzündung in der Umgebung des Zeckenstiches sollte ohne Blutuntersuchung eine Antibiotikabehandlung über 10-14 Tage durchgeführt werden. Negative Antikörper sprechen zu diesem Zeitpunkt bei typischer Klinik nicht gegen die Diagnose und die antibiotische Therapie sollte trotzdem begonnen werden.
  • Die Lyme-Borreliose ist im Frühstadium durch diese Therapie vollständig heilbar und Spätinfektionen werden dadurch verhindert.
  • Eine Untersuchung der Zecke auf Borrelien ist nicht sinnvoll, da bei positivem Nachweis in der Zecke nicht sicher ist, ob die Borrelien überhaupt übertragen wurden und ob sie im Falle einer Übertragung zu einer Erkrankung führen.
  • Nur ein sehr geringer Teil der mit Borrelien infizierten Menschen erkrankt, aus diesem Grunde ist von einer vorbeugenden Antibiotikatherapie abzuraten

  • Im Unterschied dazu kommen Zecken, die den Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) in sich tragen, nur in bestimmten Risikogebieten wie Bayern, Baden-Württemberg oder Südhessen vor. FSME tritt daher deutlich seltener auf als die Lyme-Borelliose. Etwa 0,1 bis 5 Prozent der Zecken in den deutschen Risikogebieten sind mit dem Virus infiziert. Doch bricht die Krankheit aus, kann sie zu einer Hirnhautentzündung und schlimmstenfalls zum Tod führen.Bei geplanten Reisen in die Risikogebiete sprechen Sie uns bitte frühzeitig wegen der Impfung an.


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