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Dr. med. Petra Zieriacks
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Erziehungskompetenzen von Eltern stützen

Bessere Vernetzung von Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystem gefordert !
Die Stärkung der Erziehungskompetenzen von Eltern ist der Schlüssel für ein gesundes Aufwachsen der Kinder. Damit Eltern rund um die Geburt und in den ersten Lebensmonaten und -jahren ihres Kindes ausreichend unterstützt werden, müssen die Angebote des Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystems optimiert und besser miteinander vernetzt werden. Dies sind die zentralen Ergebnisse des interdisziplinären Kongresses der Bertelsmann Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Ein guter Start ins Leben. Frühe Kindheit : Familie und Gesellschaft in gemeinsamer Verantwortung", der heute in Berlin durch den Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Dr. Klaus Theo Schröder, eröffnet wurde.
Aufgrund mangelnder Vorbilder für eine gelingende Erziehungs- und Beziehungsgestaltung bei gleichzeitig erhöhten Anforderungen an die Erziehung sind Eltern quer durch alle sozialen Schichten zunehmend verunsichert. Die Auflösung verwandtschaftlicher und nachbarschaftlicher Unterstützungsnetzwerke führt dazu, dass praktisch alle Mütter und Väter, unabhängig von ihrer sozialen Lebenslage und Bildungserfahrung, Anregung, Austausch und Unterstützung bei der Wahrnehmung und Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben benötigen. In den letzten Jahren sind an vielen Orten bereits zahlreiche Angebote für Eltern entstanden. Dennoch lässt sich feststellen, dass ein großer Teil der Eltern, darunter gerade auch Familien in besonders belasteten Lebenslagen, von diesen Angeboten häufig nicht frühzeitig erreicht werden. Außerdem mangelt es an der notwendigen Vernetzung der Angebote.

Gerade für schwer erreichbare Eltern sind Elternbildungsangebote mit niedrigschwelligen Zugangsbedingungen, die spürbare Entlastung bringen, die Handlungsfähigkeit und das Selbstvertrauen von Eltern erhöhen und eine zufrieden stellende Gestaltung des familiären Zusammenlebens fördern, geeignet. Dabei müssen die so genannten "perfekten" Eltern mit ihren Leistungsansprüchen an sich selbst ebenso in den Blick genommen werden wie Eltern, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Kinder nicht unterstützen können oder verwahrlosen lassen. Zu diesem Zweck bedarf es sowohl im Bereich der Kindergesundheit als auch in der Familienbildung und in den Kinderbetreuungssystemen verbesserter Unterstützungsangebote, die am jeweiligen Sozialraum orientiert allen Familien offen stehen. Finanzielle Anreize können ein sinnvoller Weg sein, die Attraktivität und Inanspruchnahme dieser Angebote zu erhöhen. Notwendig ist, die Aus-, Fort- und Weiterbildungen sämtlicher beteiligter Berufsgruppen den neuen Anforderungen anzupassen und die medizinischen, sozialen und pädagogischen Hilfen sinnvoll zu vernetzen. Ziel eines frühen Unterstützungssystems für Familien muss sein, die vorhandenen Ressourcen von Eltern zu stärken und zugleich Risiken frühzeitig zu erkennen, um auf diese Weise Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Der gemeinsame Kongress der Bertelsmann Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird zusammen mit folgenden Verbänden durchgeführt: Berufsverband der Frauenärzte; Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte; Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie; Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland; Bund Deutscher Hebammen; Deutsche Liga für das Kind; Deutschsprachige Gesellschaft für seelische Gesundheit in der frühen Kindheit (GAIMH). Die Veranstalter und Verbände beabsichtigen, ihre Zusammenarbeit über den Kongress hinaus fortzusetzen. Organisation des Kongresses und Rückfragen: Dr. Jörg Maywald, Tel.: 0178-533 90 65 Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin Quelle: Pressemitteilung der Bertelsmannstiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 30.5.2006

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