Kontakt




Dr. med. Petra Zieriacks
Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Naturheilverfahren
Akupunktur

kinder-und jugendgynäkologische
Sprechstunde

Hauptstrasse 218
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 0 22 02 - 3 56 67
Telefax 0 22 02 - 4 53 42

info@kinderaerztin-gl.de

 

Terminsprechstunden


Montag-Freitag
8.00 - 11.00

Montag, Dienstag, Donnerstag
15.00 - 17.00

Newsletter abonieren

Frühwarnsystem für gefährdete Kinder
 
Die Bundesfamilienministerin will ein Frühwarnsystem für gefährdete Kinder fördern

Die Bundesregierung will noch gezielter gegen die Verwahrlosung und Misshandlung von Kindern vorgehen. 
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kündigte am 30. Dezember eine Art "Frühwarnsystem" an, um das Risiko, dass Kinder verwahrlosen oder misshandelt werden, zu verringern. 
Zuvor war bekannt geworden, dass die Zahl der gemeldeten Fälle von Kindesmissbrauch seit 1996 um rund 50 Prozent gestiegen ist. Der Kinderschutzbund und der der Kinderlobby-Verband unterstützten das Vorhaben der Ministerin. Die Tageszeitung "Die Welt" hatte am 30. Dezember unter Berufung auf bisher unveröffentlichte Statistiken des Bundeskriminalamts (BKA) berichtet, dass im vergangenen Jahr 2.916 Fälle von Misshandlungen von Kindern bis 14 Jahre angezeigt wurden. 1996 seien es 1.971 Fälle gewesen. 
Die Ministerin sagte, die Idee dieses Frühwarnsystems sei, dass professionelle Familienhelfer Problemfamilien in den ersten Lebensjahren de Kinder begleiten. "Der Staat muss sich auch besonders um m die Kinder kümmern, die auf der Schattenseite des Lebens geboren werden". 
In ihrem Etat seien hierfür rund zehn Millionen Euro vorgesehen.
Die Deutsche Liga für das Kind begrüßte den Vorstoß. Der Vorschlag klinge sehr gut, sagte Geschäftsführer Jörg Maywald. Notwendig sei eine sinnvolle Mischung aus verstärkter Kontrolle und mehr Hilfen für die Familien. "Dazu gehören Eltern-Kind-Zentren, aber auch, dass Hebammen sich nicht nur um medizinische, sondern auch um soziale Fragen kümmern."
 Im Kampf gegen Kindesmisshandlungen strebe der Verband eine bessere Zusammenarbeit der verschiedenen Fachleute und Einrichtungen an. "Es ist nicht immer gesichert, dass Dinge, die einem Arzt auffallen, auch dem Jugendamt bekannt werden und umgekehrt", sagte Maywald. Der Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers verwies darauf, dass die Gewalt in den Familien in den vergangenen 15, 20 Jahren dank beharrlicher Aufklärungsarbeit insgesamt zurückgegangen sei.
Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31.12.2005

Letztes Änderungsdatum: