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Dr. med. Petra Zieriacks
Kinderheilkunde und Jugendmedizin
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kinder-und jugendgynäkologische
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Masernimpfung auch bei Erwachsenen durchführen

Liebe Eltern, angesichts der aktuellen Debatte über eine Masernimpfpflicht möchten wir Sie alle aufrufen, den eigenen Impfschutz zu kontrollieren, denn mindestens die Hälfte der insgesamt 543 in 2018 gemeldeten Masern - Fälle sind bei Erwachsenen aufgetreten.

Wir bieten Ihnen an, Ihren Impfschutz zu kontrollieren und in der Praxis auch zu vervollständigen.

Eine zweifache Impfung bietet den besten Schutz gegen diese Viruserkrankung.

Masern-Schutzimpfungen werden als Kombinationsimpfungen, den sogenannten Masern-Mumps-Röteln-Impfungen, durchgeführt – heute oftmals in Kombination mit einem Impfstoff gegen die Windpocken.

Erwachsene, die bisher keine Masernerkrankung durchgemacht haben und nicht geimpft sind oder nicht genau wissen, ob und wie oft sie geimpft sind, sollten sich durch zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen schützen – vor allem, wenn sie einen engen Kontakt zu noch nicht geimpften Säuglingen oder zu Menschen haben, deren Immunabwehr geschwächt ist.

Masern: keine harmlose Kinderkrankheit, gerade für Erwachsene gefährlich

Masern sind eine ernstzunehmende Erkrankung, die durch Viren hervorgerufen wird. Dabei handelt es sich nicht um eine harmlose Kinderkrankheit. Masern können zu erheblichen Komplikationen und Spätfolgen führen. Masern beginnen in der Regel mit hohem Fieber, Husten und Schnupfen. Innerhalb einiger Tage bildet sich ein Ausschlag im Gesicht und hinter den Ohren, der sich über den ganzen Körper ausbreitet. Wenn sich die Beschwerden nach acht Tagen nicht lindern, steigt die Gefahr ernster Komplikationen wie Lungen- und Mittelohrentzündung oder Infektionen des Kehlkopfs und der Luftröhre. Als schlimmste Folgen einer Masernerkrankung können in seltenen Fällen eine Gehirnhaut- und Gehirnentzündung auftreten, die gegebenenfalls zum Tod führt.  

Masern sind hoch ansteckend

Ungeschützte Personen können sich sehr leicht anstecken, wenn eine infizierte Person in der Nähe ist. Schon fünf Tage vor Auftreten des Hautausschlages sowie vier Tage, nachdem die Hautflecken sichtbar geworden sind, sind Masern ansteckend. Die Krankheitserreger werden über Tröpfchen, zum Beispiel beim Sprechen, Husten und Niesen, übertragen.  

 




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