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Dr. med. Petra Zieriacks
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Saure Süßigkeiten greifen Kinderzähne besonders an
Saure Süßigkeiten und Getränke können Kinderzähne stärker schädigen als rein zuckerhaltige. Darauf hat die nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerin Bärbel Höhn in Düsseldorf hingewiesen. Die in sauren Fruchtgummis und Brausen enthaltene Zitronen/Fruchtsäure greife besonders den Zahnschmelz von Kinderzähnen an.

Sofortiges Zähneputzen verstärke die schädigende Wirkung saurer Naschereien sogar noch. "Durch das Schrubben mit der Zahnbürste wird die durch die Säure porös gewordene obere Zahnschicht erst recht abgerieben", so Höhn. Wissenschaftler empfehlen daher, zuerst den Mund mit Wasser oder noch besser mit Milch zu spülen. Dadurch werde die Säure verdünnt und die in der Milch enthaltenen Mineralien könnten die körpereigene Reparatur der Zähne beschleunigen.

Höhn hatte nach einem Hinweis des Berliner Bundesinstituts für Risikobewertung 173 Produkte auf ihren pH-Wert untersuchen lassen. Dabei habe mehr als jede zweite Probe einen Wert von zwei bis drei ergeben. Der natürliche pH-Wert des Speichels im Mundraum liegt bei sieben bis acht. Höhn forderte daher einen Warnhinweis auf den Verpackungen der betroffenen Süßwaren und Getränke, dass die Zahngesundheit bei übermäßigem Verzehr in Gefahr ist. Speziell als zahnfreundlich ausgezeichnete Produkte dürfen nach Angaben des Ministeriums einen pH-Wert von 5,7 nicht unterschreiten. Für die Verwendung von Zitronensäure gibt es keine vorgeschriebene Höchstmenge.

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